Erste Eindrücke zu Google+
Seit rund zwei Wochen gibt es einen neuen Player im Bereich Social Networking: Google+ ist die Antwort des Suchmaschinengiganten auf Facebook, Twitter und Co. und soll soziales Netzwerken revolutionieren. Das Team von SERY* Creative Communications hat Google+ getestet und ein paar erste Eindrücke gesammelt.
- Stream: Ähnlich wie bei Facebook können Nutzer von Google+ über den so genannten Stream Inhalte (Texte, Fotos, Links etc.) mit Freunden teilen bzw. Beiträge von anderen lesen und kommentieren.
- Google+ Button: damit kann man bekunden, dass einem der Beitrag "gefällt"
- Circles: Mit dieser Funktion lassen sich Personen in Gruppen einordnen. Die eigenen Beiträge können so mit unterschiedlichen Zielgruppen geteilt werden. Umgekehrt werden durch Klick auf einen Circle nur die Beiträge der Mitglieder dieses Circles angezeigt. Was bei Facebook und Twitter etwas umständlich mit Listen funktioniert, hat Google recht übersichtlich und vor allem einfach gelöst. Mittels HTML 5 lassen sich Personen außerdem schnell per Drag & Drop in Circles verschieben. Wesentlicher Unterschied zu Facebook: man wird auf Google+ kein Freund von anderen Nutzern, sondern folgt diesen lediglich, ähnlich wie bei Twitter.
- Sparks: Mit Hilfe von Sparks kann man Themen folgen, die über den Such-Algorithmus von Google, aber auch dem Google+Button generiert werden. Dan Taylor schreibt dazu in seiner Mindmap zu Google+: "The goal is to not only become the one stop shop for sharing content, but for finding it as well."
- Hangouts: in diesem Videochat kann man mit bis zu zehn Personen "spontan" kommunizieren oder gemeinsam mit den anderen Teilnehmern etwa YouTube-Videos ansehen. Google sagt dazu selbst: "Until teleportation arrives it's the next next best thing."
- Fotos und Chat: klarerweise gibt's auch eine Foto-Sharing-Funktion, mit der man etwa seine Bilder aus Picasa teilen kann und natürlich ist auch ein Chat mit dabei.
Alles in allem vereint Google+ alleine mit seinen Grundfunktionen bereits Funktionalitäten von Facebook, Twitter, Quora, Diaspora, Skype oder sogar Chatroulette und hat dadurch das Potenzial ein wahrer Konkurrent zu Facebook zu werden. Allerdings vermuten Experten, dass vor allem Twitter-Nutzer auf Google+ wechseln werden, um ihre Inhalte dort besser und übersichtlicher unterbringen zu können.
Voraussetzung für die Nutzung des Netzwerks ist übrigens ein aktiver Google-Account, den viele Internet-Nutzer aber aufgrund von GoogleMail, Picasa oder Kalender aber bereits haben. Außerdem benötigt man derzeit noch eine Einladung von einem Google+-Nutzer. Und bevor die Frage auftaucht: JA, wir haben auch welche zu vergeben ;-) Dazu einfach eure E-Mail-Adresse als Kommentar posten und ihr bekommt von einem unserer Mitarbeiter eine Einladung.
Abschließend möchten wir euch noch auf die interaktive Demo zu Google+ hinweisen, die ebenfalls einen guten Überblick gibt, wie das neue Netzwerk funktioniert.
Eine detaillierte Anleitung, die den Einstieg in das neue Lieblingsnetzwerk der Social Media Experten und Internet-Freaks gibt's im Blog der Social Media Zentrale.