Pinterest für Unternehmen

In den vergangenen Woche ist wohl kaum ein Soziales Netzwerk öfter in den Medien als das Anfang 2010 gegründete Start-Up Pinterest aus Kalifornien. 

Pinterest_

Pinterest ist eine virtuelle Pinnwand, auf der Nutzer eigene Bilder, aber auch Fotos und Videos aus dem Web ablegen ("pinnen") und in so genannten Boards sortieren können. Das funktioniert entweder über die Funktion "Add+" oder ein eigenes Browser-Widget. Für den Google Browser Chrome gibt es sogar eine Erweitertung, mit der man nicht nur einzelne Bilder pinnen, sondern ganze Webseiten als Screenshots sichern kann. 

Bildschirmfoto_2012-02-28_um_11

Noch befindet sich Pinterst in der Beta-Phase und rein darf nur, wer eine Einladung von einem anderen Nutzer oder von den Plattformbetreibern selbst erhält. Trotzdem kommen täglich immer mehr Privatnutzer, aber auch Unternehmen auf den Geschmack. ComScore bezeichnet Pinterest hinsichtlich der Besucherzahlen sogar als die am schnellsten wachsende Webseite der Welt

Die Frage, die sich für Unternehmen nun stellt: Wie kann ich dieses "interest-based social network" für meine Zwecke nutzen? Denn "Während Facebook sich auf die Beziehungen seiner User konzentriert, fokussiert sich Pinterest primär auf die verschiedenen Interessen dieser.", meint Marketing-Expertin Nina Mohimi dazu im Werbeplanung.at-Blog. Insofern sollte auch hier die Frage nach den Zielen im Vordergrund stehen und jedes Unternehmen sich überlegen, wie sich das Netzwerk optimal in die Kommunikations- und Marketingstrategie integrieren lässt. 

Mohimi nennt 3 Gründe, die eindeutig für eine Pinterest-Nutzung sprechen:

  1. Traffic auf die eigene Website durch Links von den Images zur Ursprungsseite 
  2. Interaktion und Teilfunktionen 
  3. Pinterest wird sehr häufig zur Inspiration für online Einkäufe besucht

Ein paar Beispiele erwähnt Mohimi ebenfalls, etwa die Pinnwand der Webagentur ambuzzador oder jene von Whole Foods Market. Weitere Beispiele finden sich in Blog-Beitrag "Deutsche Unternehmen auf Pinterest: 20 Beispiele" der Webathleten. 

Bildschirmfoto_2012-02-28_um_12

Bei der Planung von Pinterest-Aktivitäten sollte man allerdings eines bedenken: das pinnen von Bildern ist nicht immer erlaubt, denn oft verletzt man dadurch das Urheberrecht der Webseiten-Betreiber. Pinterest selbst nimmt dazu in einem eigenen Bereich auf der Webseite Stellung:

Pinterest ("Pinterest") respects the intellectual property rights of others and expects its users to do the same. It is Pinterest’s policy, in appropriate circumstances and at its discretion, to disable and/or terminate the accounts of users who repeatedly infringe or are repeatedly charged with infringing the copyrights or other intellectual property rights of others.

So einfach ist also leider nicht, aber mit ein bisschen Vorsicht und Kreativität lässt sich die Plattform auch ohne Urheberrechtsverletzungen gut nutzen. So können Firmen beispielsweise ihre Kunden dazu aufrufen, gemeinsam Boards zu erstellen oder eigene Produktfotos präsentieren, die dann direkt in den Online-Shop linken. Mehr Ideen und Tipps dazu findet man in diversen Blogs, etwa bei Social Media Examiner oder Lockergnome

Wer jetzt Lust bekommen hat, Pinterest auszuprobieren, dem schicken wir gerne eine Einladung. Ihr findet unsere Boards hier: SeryCC on Pinterest

Für Einsteiger lohnt sich auch die Lektüre des Artikels "Zur Zeit in aller Munde: Pinterest im Tutorial" von Matias Roskos sowie die Blogparade "Wie nutzt ihr PINTEREST" von Wolfgang Gumpelmaier. 

Happy pinning! 

 

Markenkommunikation auf Facebook

Josephine Hoeft hat im Rahmen ihrer Bachelorarbeit an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation eine Umfrage zum Thema "Markenkommunikation und Erfolgsmessung auf Facebook" durchgeführt, in der sie die Bedeutung von Facebook für die Markenkommunikation von Unternehmen erfasst hat. Insgesamt haben 43 Unternehmen daran teilgenommen, darunter auch SERY* Creative Communications. Frau Hoeft hat uns die ersten Ergebnisse ihrer Untersuchung zukommen lassen und uns erlaubt, diese hier auszugsweise zu veröffentlichen.

Interessant ist, dass insgesamt 84% der Befragten das Image von Facebook für die Markenkommunikation als (eher) positiv sehen: 

Image
67% der Befragten sind der Meinung, dass die klassische Werbung in Zukunft an Bedeutung verlieren wird:

Klassische_werbung

Gerade diese Fragestellung ist für uns als Agentur spannend. Natürlich nimmt die Bedeutung von klassischer Werbung im Umfeld neuer Werbeformen ab. Das passiert unter dem Aspekt, dass die Marke ganzheitlich in allen Kanälen beworben wird, die es vor 10 Jahren noch nicht gegeben hat. Jedoch benötigt vor allem der klassische Markenartikel zur Zeit auf jeden Fall eine Begleitung in den klassischen Kanälen in Kombination mit den online und below the line Kanälen und guten alten persönlichen Kontakten mit der Marke. Nur so kann ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Unternehmen authentisch und durchgängig als Marke kommuniziert werden.

Online passiert das nach wie vor vor allem auf facebook. Dass aktuelle und inhaltlich bedeutsame Statusmeldungen dabei eine große Rolle spiele, zeigt auch die Studie. Von allen Facebook-Aktivitäten (Meldungen und Kommentare veröffentlichen, Informationen über die Marke veröffentlichen, Hochladen von Fotos, Einbinden von Videos, Verwendung der Blog-Funktion, Bekanntgabe von Veranstaltungsterminen, Links zur eigenen Homepage veröffentlichen, Integration von Gewinnspielen) wurde dem Veröffentlichen von Meldungen und Kommentaren die größte Bedeutung zugewiesen:

Meldungen

Zu den am häufigsten genannten Motiven, sich auf Facebook zu engagieren zählen der Dialog mit der Zielgruppe, die Bekanntheit und die Kundenbindung: 

Motive

Knapp 90% der Unternehmen verfolgen erfreulicherweise bereits eine Strategie auf Facebook:

Strategie
Obwohl diese Zahlen zuversichtlich stimmen, fehlt es vielen Unternehmen noch an der (richtigen) Strategie, dem nötigen Know How und einem begleitenden Monitoring. Wir von SERY* Creative Communications unterstützen Unternehmen dabei, die Neuen Medien in eine gesamtheitliche Kommunikationsstrategie zu integrieren, um Markenbotschaften über alle Kanäle hinweg an die richtige Zielgruppe zu bringen. 

In diesem Sinne sind wir auf die Endergebnisse der Studie von Frau Josephine Hoeft gespannt und freuen uns über neue Erkenntnisse und Denkanstösse. 

---

SERY* Creative Communications auf Facebook

Facebook, aber richtig

Einbettung in Kommunikationsstrategie ist entscheidend: Für ein Unternehmen ist Online-Präsenz ein wachsendes Kriterium für erfolgreiche Kommunikation. Eine Facebook-Seite ist dabei häufig der erste Schritt in Richtung Social Media Management. Doch dahinter steckt mehr als das bloße Anlegen einer Fanseite. Um erfolgreich im Web zu kommunizieren, ist eine strategische Verknüpfung mit der unternehmenskommunikativen Leitlinie unabdingbar.

Grundsatzentscheidungen über die inhaltliche Ausrichtung und den Selbstzweck der Facebook-Kommunikation sind in der Vorbereitungsphase von großer Bedeutung. Ebenso wichtig ist es, die Struktur und Funktionsweise der Social Media Kanäle zu kennen und für sich individuell zu nutzen. Bei SERY* steckt hinter jeder Online-Kommunikation ein durchdachtes Konzept, das Hand in Hand mit der Kommunikationsstrategie einer Marke in der Online-Welt authentisch und konsequent weiter führt. Wichtige Tipps und Tricks dazu verraten wir Ihnen hier:

Weiterführende Links zum Thema hat Wolfgang Gumpelmaier für uns auf seinem Blog gesammelt.

 

Wie erstelle ich einen (Unternehmens-) Account auf Twitter?

Vor wenigen Tagen haben wir die erste Präsentation von drei Präsentationen zum Thema "Wie erstelle ich einen Account auf..." bei Slideshare hochgeladen. Dieses Mal zeigen wir euch, warum ihr einen Account bei Twitter haben solltet und wie ihr diesen anlegt: 

Wie erstelle ich ein Unternehmensprofil in XING?

Xing
Im Zuge eines Kundenprojekts haben wir diverse Möglichkeiten von Social Media im Bereich Recruiting und in der Ansprache von Fachkräften ausgelotet. Aus diesem Grund haben wir uns verschiedene Plattformen angesehen und diese kurze Präsentation zur Erstellung eines Unternehmensprofils bei XING gemacht:

Markenbildungs- und Markenentwicklungsprozess

Die zentralen Elemente erfolgreicher Kommunikation für Unternehmen sind die Bewusstmachung und Definition der Identitätsdimensionen. Diese sind häufig nicht klar definiert. Sie sind der Unternehmensführung zwar bewusst, für die Kommunikations- und Markenarbeit jedoch nicht nachvollziehbar gemacht.

Wir haben uns seit 10 Jahren darauf spezialisiert, unsere Kunden, also Unternehmen (regional, national und international), Institutionen, NPO´s und NGO´s, mittels eines auf die Bedürfnisse unserer Kunden maßgeschneiderten Markenbildungs- und Markenentwicklungsprozesses zu unterstützen. Dieser Prozess ist interaktiv, bezieht alle Entscheidungsträger aktiv mit ein und bildet eine klare Basis für alle weiteren Schritte hin zu einer erfolgreichen Kommunikations- und Markenarbeit.

Erfolgreiche Kommunikation ist verankert in Markenfunktion, Markennutzen, Markenwerten und Markenpersönlichkeit des Unternehmens und dessen Produkte.

Die Dauer des Markenbildungsprozesses richtet sich nach Komplexität der Aufgabenstellung (Minimum 3 Monate, Maximum 1 Jahr) und wird von Mag. Angelika Sery-Froschauer geführt. Der Prozess gestaltet sich abwechslungsreich mit Intensivworkshops, tiefgreifenden Analysen sowie bewährten Methoden zur Strategieentwicklung und Markenpositionierung. Das Zusammenspiel von kompetenter Strategiearbeit und herausragender Kreation ist unser Selbstverständnis, das Ergebnis eines jeden Markenprozesses gehört für unsere Kunden und unser Team zum Höhepunkt qualitativer Kommunikationsarbeit!

Home_markenbildung